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Ratgeber

Nachhaltig Fisch essen

Nachhaltig Fisch essen heißt vor allem: wissen, woher der Fisch kommt, Siegel wie MSC für Wildfang und ASC für Aquakultur kennen, Ratgeber wie den des WWF nutzen und nicht immer dieselben wenigen Arten essen.

Warum das Thema wichtig ist

Viele Fischbestände weltweit werden stark befischt. Gleichzeitig wächst die Aquakultur, also die Zucht von Fischen und Meeresfrüchten. Beides kann gut oder schlecht gemacht sein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt deshalb, Fisch „am besten aus nachhaltigen Quellen“ zu essen.

Die wichtigsten Siegel

  • MSC (Marine Stewardship Council): Siegel für Wildfang aus Fischereien, die nach dem MSC-Standard zertifiziert sind.
  • ASC (Aquaculture Stewardship Council): Siegel für Fisch und Meeresfrüchte aus Zuchtbetrieben, die den ASC-Standards entsprechen.
  • Bio-Siegel: bei Zuchtfisch nach den Regeln der ökologischen Aquakultur.

Siegel sind eine Orientierung, aber keine Garantie für alles. Wer tiefer einsteigen will, liest die Kriterien auf den Seiten der Organisationen nach.

Der WWF-Fischratgeber

Der WWF bietet einen Fischratgeber, der Fischarten je nach Herkunft und Fangmethode als gute Wahl, zweite Wahl oder lieber nicht einstuft. Er ist online und als App verfügbar und hilft beim Einkauf. Die Bewertungen ändern sich, weil sich Bestände und Fangmethoden ändern.

Abwechslung hilft

Ein einfacher Beitrag: nicht immer dieselben wenigen Arten essen. Viele Menschen in Deutschland greifen vor allem zu Lachs, Thunfisch und Alaska-Seelachs. Die türkische und mediterrane Küche kennt dagegen eine große Vielfalt, auch kleiner Fische wie Sardellen, Stöcker oder Meerbarben, die oft schneller nachwachsen als große Raubfische.

Auf unserer Karte stehen zwölf Fischsorten im Ganzen. Wer neugierig ist, probiert etwas Neues. Orientierung gibt der Ratgeber Welcher Fisch passt zu mir.

Hunger bekommen?

Schaut nach, wann heute oder an eurem Wunschtag noch ein Tisch frei ist. Die Anfrage dauert keine zwei Minuten.

Fragen ist erlaubt

Ob beim Händler oder im Restaurant: Fragt, woher der Fisch kommt und ob er aus Wildfang oder Zucht stammt. Bei uns beantwortet das Team solche Fragen an der Theke.

Wildfang oder Zucht?

Beides hat Vor- und Nachteile. Wildfang kann Bestände belasten, wenn zu viel gefischt wird, und je nach Fangmethode Beifang verursachen. Aquakultur entlastet die Wildbestände, kann aber Probleme mit Futter, Abwässern und Krankheiten haben. Gute Betriebe arbeiten an diesen Punkten, und Siegel wie ASC sollen das sichtbar machen.

Ganz verwerten

Ein einfacher Beitrag in der Küche: den ganzen Fisch nutzen. Wer einen ganzen Fisch kauft statt nur Filets, hat weniger Verlust. Kopf und Gräten ergeben einen Fond für Suppe, wie es in der türkischen Küche mit dem Knurrhahn üblich ist.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Empfehlungen: www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-empfehlungen/
  2. Marine Stewardship Council (MSC): www.msc.org/de
  3. Aquaculture Stewardship Council (ASC): asc-aqua.org/de/
  4. WWF Fischratgeber: fischratgeber.wwf.de/
  5. Wikipedia: Aquakultur: de.wikipedia.org/wiki/Aquakultur

Von unserer Speisekarte

Das steht dazu auf der Karte

Preise in Euro laut Speisekarte, Stand 2. März 2026. Allergene und Zusatzstoffe stehen in der vollständigen Speisekarte.

Häufige Fragen

Was Gäste uns fragen

Was bedeutet das MSC-Siegel?

Es kennzeichnet Wildfang aus Fischereien, die nach dem MSC-Standard zertifiziert sind.

Was bedeutet das ASC-Siegel?

Es kennzeichnet Fisch und Meeresfrüchte aus zertifizierten Zuchtbetrieben.

Wie kann ich einfach nachhaltiger Fisch essen?

Siegel beachten, den WWF-Fischratgeber nutzen und bei den Arten abwechseln.

Euer Tisch an der Heerstraße

Mittwoch bis Montag ab 14 Uhr, Küche bis 21:30 Uhr, Dienstag Ruhetag. Reserviert online oder ruft uns an.

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